1992, Stadttheater Pforzheim

Piano

Ein Stück von Kirsten Klein

Der Musiker Kaufmann interessiert sich für Frau Schönwelts Klavier. Sie lässt ihn jedoch nicht einen einzigen Ton anschlagen, erzählt unentwegt von ihrem erfolgreichen Sohn und der glücklich verheirateten Tochter, die beide angeblich weit entfern wohnen.
Der Musiker wundert sich über unzweifelhafte Geräusche in dem scheinbar nur von Frau Schönfeld bewohntem Haus. Endlich dämmert es ihm, dass es sich bei den vermeintlichen Ratten, die so viel Lärm auf dem Speicher machen, in Wahrheit um die Tochter und bei den Kammerjägern um deren Freiern handelt.
Ach der Sohn wohnt im Haus, alkoholkrank und am Rande des Existenminimums. Als seine Möbel vom Gerichtsvollzieher abgeholt werden, erscheint es der Mutter, als würden von Ratten zernagte, ohnehin überflüssige Möbel an Bedürftige verschenkt. Ihr Wahnsinn steigert sich. Zunehmend verliert sie den Kontakt zu ihrer gesunden inneren Stimme, die von einer als Souffleuse getarnten Schauspielerin dargestellt wird.
Auch der Musiker besitzt eine solche Stimme, die ihm endlich rät, das unheilvolle Haus zu verlassen.

Darsteller

Frau Schönwelt.............................Greta Gstettenbauer
Ihre "Souffleuse"...........................
Herr Kaufmann, der Musiker...........Joachim Kania
Sein "Souffleur".............................
Maria, Frau Schönwelts Tochter.......Melanie Kalcher
Willi, Frau Schönfelds Sohn.............Alexander Wenz
Freier............................................Gustl Gstettenbauer
Möbelträger...................................

Regie............................................Simi Zleny-Kania

 

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